Das Brustzentrum Weiden-Marktredwitz ist eine Kooperation der beiden Klinika Klinikum Fichtelgebirge und Klinikum Weiden und darüber hinaus kooperierend mit einer größeren Anzahl externer Kooperationspartner, so zum Beispiel mit niedergelassenen Radiologen, Pathologen, Psychoonkologen und vielen anderen.
Die interdisziplinäre Tumorkonferenz findet standortübergreifend mittels Viedeokonferenz wöchentlich am Donnerstag um 15:45 h statt. Nachfragen über das Sekretariat / Tel. 09231/809-2201.

Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Fachbereiche und den niedergelassenen Gynäkologen ermöglicht es uns, Ihnen in unserem Brustzentrum eine ganzheitliche Behandlung und die nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen optimale Therapie anzubieten.
Diese Spezialisten wirken bei Ihrer Behandlung als Team zusammen:
Dr. Maria Dietrich, Chefärztin der Frauenklinik Marktredwitz
Dr. Natalija Deuerling, Leitende Oberärztin
Dr. Karl-Friedrich Wurm, Chefarzt der Abteilung für Nuklearmedizin
Dr. Michael Huttner, kommissarischer Leiter der Abteilung für Radiologie
Externe Kooperationspartner:
Dr. Sabine Kribus, Dr. Michael Mugler, Dr. Christoph Seidl
(Gemeinschaftspraxis Pathologie Hof)
Ilse von Eltz, Psychoonkologin
Dr. Bernd Gagel, Chefarzt der Abteilung für Strahlentherapie Weiden
Dr. Gernot Maiwald, Plastischer Chirurg
Dr. Margit Purucker, Dr. Martin Kollerer, Radiologische Gemeinschaftspraxis Marktredwitz
Außerdem unterstützt Sie die „Selbsthilfegruppe Frauen nach Krebs", Leitung Angelika Putzer, Witzlasreuther Weg 22, 95683 Ebnath, Tel. 09234 / 1227, E-Mail: putzerangelika(at)web.de
Diese Ärztinnen, Ärzte, Schwestern und Fachkräfte betreuen Sie täglich im Brustzentrum:
von links:
nicht mit auf dem Bild: Svitlana Filin, Assistenzärztin
Sabine Schelter, Study Nurse, Tel. 09231/809-32228
Katrin Seidler, Fachschwester für Onkologie, Tel. 09231/809-3540
Susanne Kath, Breast-Care-Nurse, Tel. 09231/809-3540
Das Team des Ambulanten Onkologischen Zentrums, Tel.: 09231/809-2075
Elisabeth Hummel, Diplom-Sozialpädagogin/Sozialdienst, Tel.: 09231/809-1031
Edith Kislinger, Krankenschwester/Sozialdienst, Tel. 09231/809-31030
Das Team der Physikalischen Abteilung / Tel. 09231/809-2350
Untersuchungen der Brust und der Abflussgebiete
Dabei wird die Brust abgetastet, um die Lage und Größe eines eventuell vorhandenen Tumors beurteilen zu können. Auch die so genannten Abflussgebiete (zum Beispiel Achselhöhle, Schlüsselbeinregion) werden abgetastet, um vergrößerte Lymphknoten zu entdecken.
Mammographie
ist eine Röntgenaufnahme der Brust, die zur Früherkennung von Brustkrebs oder zur weiteren Abklärung tumorverdächtiger Befunde eingesetzt wird.
Mammasonographie
ist eine Untersuchung der Brust mittels Ultraschall, bei der Auffälligkeiten beurteilt und abgeklärt werden können.
Galaktographie (Milchganguntersuchung)
Diese Untersuchungsmethode wird bei Absonderung von Flüssigkeit aus der Brustwarze durchgeführt. Dabei wird mit Hilfe eines dünnen Plastikschlauchs Kontrastmittel in den Milchgang eingespritzt und anschließend eine Mammographie durchgeführt. Auf diese Weise können eventuelle Veränderungen in den Milchgängen dargestellt werden.
Kernspintomographie (MRT)
Bei der MRT der Brust werden mit Hilfe eines starken Magnetfeldes und Radiowellen zahlreiche dünne Schichtbilder des Brustgewebes aufgenommen. Bei der Darstellung des Gewebes ist eine Kontrastmittelgabe über die Vene nötig. Diese Methode wird eingesetzt, wenn nach den bisherigen Untersuchungen noch Unklarheiten über den Befund bestehen.
High-Speed-Biopsie (ultraschallgesteuerte Hochgeschwindigkeitsstanze)
Unter einer High-Speed-Biopsie versteht man eine Gewebeentnahme (Biopsie) unter Ultraschallsicht, bei der eine Biopsienadel mit hoher Geschwindigkeit in das Brustdrüsengewebe eingeschossen wird. Die mikroskopische Untersuchung dieses Gewebes kann die Frage nach der Gut- oder Bösartigkeit des vorhandenen Tumors beantworten. Das Ergebnis liegt innerhalb 24 Stunden vor.
Mammotom (mammographisch gesteuerte Stanzbiopsie)
Bestimmte Veränderungen der Brust, die mit einer Ultraschalluntersuchung nicht dargestellt werden können (zum Beispiel Mikrokalk), lassen sich durch die Vakuumbiopsie abklären. Ebenso können kleine gutartige Tumore (zum Beispiel Fibroadenome) mit dieser Methode entfernt werden.
Nach örtlicher Betäubung und einem kleinem Hautschnitt wird unter Röntgensteuerung eine Hohlnadel (4–5 mm) in den zu untersuchenden Befund eingeführt. Das Gewebe wird unter Sog (Vakuum)in der Nadel abgeschnitten und entnommen. Dabei können ohne zusätzlichen Einstich durch alleinige Drehung der Nadel mehrere Proben gewonnen werden. Der feingewebliche Befund liegt in der Regel nach wenigen Tagen vor.
UPA / PAI-1 – Bestimmung als Zusatzleistung
UPA / PAI-1 sind zwei Eiweißstoffe, deren Konzentration in der Tumorzelle zusätzliche Hinweise über den zu erwartenden Krankheitsverlauf liefert. Niedrige Werte bedeuten ein geringeres Rückfallrisiko – damit kann auf eine Chemotherapie bei kleineren Tumoren und metastasenfreien Lymphknoten verzichtet werden.
Augmentation
Die so genannte Augmentation (Brustvergrößerung) kommt in Frage, wenn bei einer Frau die Brustdrüse nur sehr gering ausgebildet ist oder sich die beiden Brüste in ihrer Größe deutlich unterscheiden (Anisomastie).
Die Silikon-Implantate, die bei der Augmentation eingelegt werden, weisen heutzutage eine sehr lange Haltbarkeit auf und müssen erst nach circa 15 bis 20 Jahren gewechselt werden.
Nach dem Eingriff verbringt die Patientin zwei bis vier Tage im Krankenhaus.
Eine Beratung in unserer Brustsprechstunde ist jederzeit möglich.
Mamma-Reduktionsplastik
Viele Frauen leiden aufgrund ihrer übergroßen Brüste sowohl an körperichen als auch an psychischen Problemen. Eine so genannte Mammahypertrophie kann extreme Wirbelsäulenbeschwerden und Schmerzen verursachen und hindert die betroffenen Frauen daran, Sport zu treiben oder modische Kleidung zu tragen.
Nach einer operativen Brustverkleinerung entdecken diese Patientinnen oft eine völlig neue Lebensqualität. In vielen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten des Eingriffs. Es besteht die Möglichkeit, in unserer Brustsprechstunde ein dafür notwendiges Gutachten erstellen zu lassen.
Lipivage
Mit dem Lipivage-System lassen sich Defekte unter der Haut, die zum Beispiel nach einer brusterhaltenden Operation entstanden sind, durch Eigenfett wieder auffüllen.
Bei dieser Methode wird der Patientin Fett aus der Bauchdecke oder den Oberschenkeln abgesaugt und an der entsprechenden Stelle in die Brust eingespritzt. Dadurch lassen sich sehr ansprechende kosmetische Ergebnisse erzielen; außerdem muss die Patientin kein"Fremdmaterial" in sich tragen.
Die Diagnose "Brustkrebs" bedeutet für jede Frau etwas anderes:
Fragen und Probleme sind vor und nach der Operation sowie in der Zeit der Nachsorge indivuduell und sehr unterschiedlich. Deswegen ist es wichtig, feste Ansprechpartner zu haben.
In unserem Brustzentrum stehen Ihnen Frau Katrin Seidler (Fachschwester für Onkologie) und Susanne Kath als Breast-Care Nurse (Pflegexpertin für Brusterkrankungen) zur Seite. Sie geben Ihnen gerne Auskunft, wenn es um die Nebenwirkungen bei Chemo- und Radiotherapie geht, halten Informationen zu Ernährung und Pflege, Lymphödem, Brustprothetik und zu vielem mehr für Sie bereit.
Unser Anliegen ist es, Ihre Fragen, Sorgen und Ängste während des stationären Aufenthaltes und danach zu reduzieren.
Frau Seidler und Frau Kath erreichen Sie unter der Nummer
09231/809-3540
Kosmetikkurse als Therapie
Das Brustzentrum bietet Ihnen mit Unterstützung von DKMS life unter dem Motto "Freude am Leben" kostenfreie Kosmetikkurse an und hilft Ihnen, mit den sichtbaren Folgen der Therapie besser umzugehen. Geschulte Kosmetikerinnen geben Ihnen Tipps zur Gesichtspflege und zum Schminken. Ein positives Selbstwertgefühl und Lebenswille sind Voraussetzung und Motivation für die Genesung!
Weitere Informationen erhalten Sie in der Frauenklinik unter Tel. 09231/809-2210; dort können Sie sich auch anmelden. Ihre Ansprechpartnerin ist Schwester Claudia Ernstberger.
Die nächsten Termine:
Montag, 06.02.2012/ 14:00 Uhr / Konferenzraum 3 (Ebene 2)
Montag, 23.04.2012/ 14:00 Uhr / Konferenzraum 3 (Ebene 2)
Montag, 25.06.2012/ 14:00 Uhr / Konferenzraum 3 (Ebene 2)
Wegen der großen Nachfrage empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung!
Betreuung durch Psychoonkologin
Die Diagnose "Brustkrebs" bedeutet eine schwerwiegende Belastung für die Patientin und ihr soziales Umfeld. Die Krankheit kann unter anderem Erschöpfungszustände, Ängste, Schlafstörungen und Depressionen bewirken. Die Betreuung im psychologischen Bereich umfasst verschiedene Angebote und ist an die aktuellen Probleme der Patientin angepasst.
Diplompsychologin Ilse von Eltz bietet jeden Mittwochvormittag eine offene Sprechstunde auf der Station A4 an. Die Patientinnen können sich zur Kontaktaufnahme an das Pflegepersonal oder direkt an die Praxis wenden:
Diplompsychologin Ilse von Eltz
Goethestr. 4
95615 Marktredwitz
Während der Chemotherapie
Bei Problemen während der Chemotherapie können Sie uns jederzeit tagsüber unter der Telefonnummer
09231/ 809-2075 (Onkologische Ambulanz) sowie 24 Stunden täglich und am Wochenende unter der Nummer
09231/809-3540 erreichen.
Selbsthilfegruppe
Die Selbsthilfegruppe "Frauen nach Krebs" trifft sich jeden letzten Montag im Monat zur Informations- und Beratungsstunde:
17:00 bis 18:00 Uhr
KOnferenzraum 1 (ehemaliger Kiosk)
Klinikum Fichtelgebirge Haus Marktredwitz
Anmeldung bei:
Station A4 / Tel. 09231/809-354 oder
Angelika Putzer
Witzlasreuther Weg 22
95683 Ebnath
Tel. 09234/1227
E-Mail: putzerangelika(at)web.de
Den Gesamtflyer der Selbsthilfegruppe finden Sie hier.
Sozialdienst
Bei Fragen zur Anschlussheilbehandlung, Hilfe im Haushalt, Schwerbehindertenausweis etc. stehen Ihnen
Frau Elisabeth Hummel, Diplom-Sozialpädagogin / Tel 09231/809-1031 oder
Frau Edith Kislinger, Krankenschwester / Tel. 09231/809-1030,
zur Verfügung.
Sprechzeiten: Mo bis Fr 8:00 bis 11:00 Uhr
Montag, 27.08.2012/ 14:00 Uhr / Konferenzraum 3 (Ebene 2)
Montag, 05.11.2012/ 14:00 Uhr / Konferenzraum 3 (Ebene 2)
Nach der Diagnose Brustkrebs durch eine Gewebeprobe steht die operative Therapie Ihrer Erkrankung an.
Vor Ihrer stationären Aufnahme wurden alle behandelnden Ärzte über Ihre Situation informiert, da bei der morgendlichen Besprechung alle Befunde thematisiert werden.
Was erwartet Sie während Ihres Aufenthalts?
Am Tag der Aufnahme melden Sie sich bitte im Sekretariat der gynäkologischen Ambulanz im Erdgeschoss an. Nach der Anmeldung in der Patientenaufnahme und dem Erhalt Ihrer Unterlagen folgen:
Aufnahme durch den Stationsarzt/ die Stationsärztin
In diesem Gespräch werden die Fragen über Beschwerden, Verlauf der Erkrankung, weitere Erkrankungen, Operationen, Medikamenteneinnahme und Allergien gestellt. Es schließen sich Blutabnahme und Aufklärung über die Operation an; außerdem wird ein Foto von Ihrer Brust gemacht.
Gespräch und Untersuchung mit/von Chef- bzw. Oberärztin
Hier erfolgt eine Untersuchung der Brust und des Abflussgebietes sowie eine Ultraschalluntersuchung mit anschließender Besprechung bzw. Festlegung des Operationsverfahrens.
Aufnahme durch die Stationsschwester
Dann werden Sie von einer Schwester, die Ihnen auch Ihr Zimmer zeigt, auf der gynäkologischen Station aufgenommen.
Aufnahme durch den Narkosearzt
Der zuständige Narkosearzt führt mit Ihnen auf Station ein Aufklärungsgespräch. Bitte füllen Sie zu diesem Zweck schon vorher den bereitliegenden gelben Zettel aus.
Untersuchungen
Im Vorfeld der Operation wird Ihre Lunge geröntgt und ein EKG erstellt.
Markierung des Wächterlymphknotens
In der Nuklearmedizinischen Abteilung unseres Hauses wird Ihnen ein ungefährliches radioaktives Mittel mit einer sehr dünnen Nadel in die Brust gespritzt, sodass man während der Operation die so genannten Wächterlymphknoten gut mit Hilfe einer Gammasonde finden kann.
Gegen 8:00 Uhr erfolgt die Visite, bei der Sie noch einmal Fragen stellen können.
Visite
Sonographische / mammographische Drahtmarkierung
Bei nicht tastbaren kleinen Tumoren oder Mikrokalkablagerungen muss eventuell eine Markierung des Befundes mit Hilfe von Ultraschall oder Röntgen vor der Operation vorgenommen werden.
Unmittelbar nach der Operation
Nach der Operation werden Sie zuerst zwei Stunden im Aufwachraum überwacht, bevor Sie wieder auf die Station zurückverlegt und dort weiter vom Pflegepersonal betreut werden.
Täglich findet die Visite durch Ärzte und Pflegepersonal statt. Jeden Mittwochwerden Ihre Befunde und die Fortschritte der Therapie in einer interdisziplinären Visite mit unseren Kooperationspartnern (Physiotehrapeut, Sozialdienst, Onko.Schwester, Schmerztherapeut) besprochen.
Redondrainage
Die Drainage wird entfernt, wenn sie nicht mehr als 30 ml pro Tag fördert.
Verband / BH
Am zweiten postoperativen Tag werden die Verbände entfernt. Danach sollten Sie einen BH ohne Bügel anziehen.
Bei speziellen Operationen wird ein individuelles Bustier angepasst.
Untersuchungen
Um eine Ausbreitung der Erkrankung über die Brust hinaus auszuschließen, werden so genannte Durchuntersuchungen veranlasst: Das sind ein Ultraschall der Bauchorgane, um Lebermetastasen, sowie eine Ganzkörperszintigraphie, um Knochenmetastasen auszuschließen.
Krankengymnastik
Die Physiotehrapeutin/der Physiotherapeut kommt mindestens alle zwei Tage (werktags) ab dem zweiten postoperativen Tag zur Lymphdrainage und zur Krankengymnastik für den Schulter- /Armbereich.
Sozialdienst
Informationen für eine Anschlussheilbehandlung oder die Beantragung eines Schwerbehindertenausweises, Kontaktaufnahme mit Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Behörden erhalten Sie durch
Frau Elisabeth Hmmel (Tel. 09231/809-1031) oder ihre Kollegin
Frau Edith Kislinger (Tel. 09231/809-1030).
Abschlussgespräch
Kurz vor Ihrer Entlassung (fünfter bis siebter Tag) erfolgt ein Abschlussgespräch sowohl mit dem/der für Sie zuständigen Stationsarzt/Stationsärztin als auch mit der Schwester. Hier werden alle Ihre Untersuchungsergebnisse sowie Ihre anschließende Therapie besprochen. Gerne können Sie Ihre Angehörigen oder eine andere Vertrauenspersonen dabei haben.
Entlassung
Am Entlassungstag erhalten Sie einen endgültigen Entlassungsbrief an Ihren Frauenarzt und den Hausarzt, den Nachsorgepass, einen Ordner mit Kopien von allen Untersuchungsergebnissen, Operationsberichten, Rezepte für eine Perücke, für Lymphdrainage und Krankengymnastik.
Binnen einer Woche nach der Entlassung sollten Sie sich bei Ihrem Frauenarzt zur Wundkontrolle vorstellen.
Chemotherapie
Sollte eine Chemotherapie nötig sein, werden Sie beim Entlassungsgespräch über die Medikamente, ihre Nebenwirkungen, Therapie der Nebenwirkungen, Dauer der Therapie etc. informiert.
Die Schwester zeigt Ihnen die Räume der onkologischen Ambulanz. Einen Termin zur ersten Therapie vereinbart für Sie Ihre Stationsärztin/Stationsarzt.
Falls Ihnen eine Chemotherapie innerhalb einer Studie empfohlen wird, werden Sie intensiv von unserer Study Nurse (Studienassistentin) sowohl während der Therapiezeit als auch in der sogenannten Follow-up-Phase (Nachbetreuung) betreut.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben nachgewiesen, dass Brustkrebspatientinnen, die im Rahmen einer Studie behandelt wurden, im Durchschnitt länger leben und geringeres Rückfallsrisiko haben.
Strahlentherapie
Den ersten Vorstellungstermin zur Strahlentherapie im Klinikum Weiden, im Sana-Klinikum Hof oder im Klinikum Bayreuth (je nach Entfernung zu Ihrem Wohnort und Ihrem Wunsch gemäß) wird Ihr/e Stationsarzt/ärztin für Sie vereinbaren.
Bitte bringen Sie Ihre Mammographie-, Skelettszintigraphie- und Röntgen-Thorax-Bilder (Sie erhalten diese in den jeweiligen Abteilungen unseres Hauses) sowie Ordner und Nachsorgekalender mit.
Einen Abschlussbrief mit allen Kopien von Ihren Untersuchungsergebnissen werden wir an die entsprechende Klinik faxen.
Antihormontherapie
Falls Sie eine Hormontherapie erhalten sollen, werden Sie über die Medikamente, Nebenwirkungen und Beginn der Einnahme beim Abschlussgespräch aufgeklärt.
Biphosphonattherapie
In Studien wurde und wird weiterhin untersucht, ob Biphosphonate Knochenmetastasen vorbeugen können. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass diese Medikamente das Risiko von Metastasen in den Knochen und das Rückfallrisiko senken. Das Medikament wird Ihnen für die Dauer von 3 Jahren halbjährlich als Kurzinfusion (15 Min.) verabreicht.
Nachsorge
Damit Sie den Überblick behalten, haben wir für Sie einen Zeitplan aufgestellt.
Eine regelmäßige Nachsorgeuntersuchung in festen Zeitabständen durch Ihren Frauenarzt ist sehr wichtig.
Mit der Teilnahme an einer guten klinischen Studie können Sie von besonders intensiver und gründlicher Untersuchung, Betreuung und Überwachung profitieren.
Ob eine Studienteilnahme für Sie in Frage kommt oder nicht, wird in der wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz mit Experten diskutiert, jedoch immer unter dem Aspekt, Ihnen nach Kenntnis die beste Behandlungsmöglichkeit zukommen zu lassen. Die Entscheidung darüber treffen Sie dann zusammen mit Ihrem behandelnden Arzt.
Falls Sie sich dazu entscheiden, Ihre Brustkrebstherapie im Rahmen einer Studie durchführen zu lassen, steht Ihnen als Ansprechpartner unsere Study Nurse (Studienassistentin) Frau Sabine Schelter zur Verfügung.
Kontakt:
Sabine Schelter
Tel. 09231/809-32228
Eine kurze Übersicht der aktuellen Studien am Brustzentrum Weiden-Marktredwitz finden Sie hier.
Übrigens: Das Brustzentrum Weiden-Marktredwitz ist seit Januar 2005 nach DIN EN ISO 9001:2000 und nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft und Gesellschaft für Senologie (=OnkoZert) zertifiziert.
